Ratgeber · KI

KI im kleinen Betrieb: wo sie sich lohnt.

Die Frage ist nicht, ob KI etwas kann. Die Frage ist, welche zwei oder drei Aufgaben in Ihrem Betrieb sie zuverlässig abnimmt.

  • KI
  • 2 Minuten Lesezeit
  • GOOD GmbH

Wo es sich rechnet

KI ist gut bei Aufgaben, die häufig vorkommen, ähnlich aussehen und bei denen ein Fehler auffällt, bevor er wehtut. Vier Arten fallen darunter:

  • Wiederkehrende Texte. Angebotstexte, Leistungsbeschreibungen, Produkttexte, Social-Media-Beiträge. Sie schreiben nicht mehr von null, sondern korrigieren einen Vorschlag.
  • Standardanfragen. „Was kostet…", „Habt ihr…", „Wann öffnet…". Ein gut vorbereiteter Assistent beantwortet drei von vier Anfragen, den Rest sehen Sie selbst.
  • Bildaufbereitung. Freistellen, Hintergründe vereinheitlichen, Zuschnitte für Shop und Social Media.
  • Gleichartige Dokumente auswerten. Lieferscheine, Stundenzettel, Ausschreibungen — Zahlen herausziehen und in eine Tabelle schreiben.

Wo es schiefgeht

Drei Bereiche sollten Sie nicht an KI abgeben:

  1. Verbindliche Zahlen. Preise, Fristen, Mengen. KI erfindet plausible Werte, wenn sie keine hat. Das kostet einmal mehr, als es zehnmal gespart hat.
  2. Rechtliches und Gesundheitliches. Formulierungen klingen richtig und sind es nicht.
  3. Alles, was Ihre Handschrift ausmacht. Wer seine Kundenpost vollständig generieren lässt, klingt wie alle anderen.

Der Testlauf für eine Woche

Bevor Sie Software kaufen oder ein Projekt starten, machen Sie diesen Test:

  1. Notieren Sie eine Woche lang jede Aufgabe, die Sie mehr als dreimal gemacht haben.
  2. Streichen Sie alles, was Kundenkontakt oder Verantwortung trägt.
  3. Nehmen Sie die zwei häufigsten der restlichen Aufgaben.
  4. Lösen Sie sie eine Woche lang mit KI und messen Sie die Zeit.
  5. Rechnen Sie: gesparte Stunden mal Stundensatz, gegen Kosten und Einarbeitung.

Wenn sich nach dieser Woche nichts gerechnet hat, war es die richtige Woche. Sie haben vier Wochen Projektarbeit gespart.

Datenschutz kurz und praktisch

Die entscheidende Frage ist nicht, welches Werkzeug das beste ist, sondern welche Daten es verlässt. Halten Sie fest: Was wird eingegeben? Wo wird verarbeitet? Wird das Eingegebene zum Training verwendet? Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Für personenbezogene Daten brauchen Sie einen solchen Vertrag und eine Rechtsgrundlage. Für anonyme Aufgaben — einen Produkttext formulieren — ist die Lage einfach. Trennen Sie die beiden Fälle sauber, dann bleibt es überschaubar.

Was wir dabei machen

GOOD KI beginnt mit einer Potenzialanalyse ab 490 €: Wir gehen Ihre Abläufe durch und nennen die zwei oder drei Aufgaben, bei denen sich der Aufwand rechnet — und die, bei denen er es nicht tut. Umsetzung, Vorlagen und Schulung folgen nach Aufwand mit festem Rahmen.

Kurz gefasst

  • Gut bei Text, Sortieren, Bildaufbereitung und Auswertung
  • Schlecht bei allem, wo ein Fehler teuer wird
  • Erst eine Woche testen, dann einkaufen
  • Potenzialanalyse ab 490 €

Kontakt.

Let's get in touch..

Schildern Sie uns Ihr Anliegen in einer kurzen Nachricht. Wir melden uns umgehend bei Ihnen — mit einem unverbindlichen Angebot.